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Kirche zu Mildenitz

Vom Vorgängerbau der heutigen Kirche blieb 1722 nur der Turm erhalten. Das Schiff musste abgerissen werden. Nach der Inschrift an der Sakristeitür wurde die neue Fachwerkkirche 1733 ausgemalt. Weiß und blau sind dabei die Grundfarben, die sich auch am Gestühl wiederfinden. Der barocke Kanzelaltar, der von einem Strahlen­kranz bekrönt ist, stammt ebenfalls aus der Erbauerzeit.

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Ansicht von Südost vor 1989

Ansicht von Südost vor 1989

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Innenraum

Innenraum vor 1989

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1999 war der drohende Einsturz der Kirche unübersehbar. Das Eichenholz des Fachwerks, besonders die Schwel­lenbalken der Südseite, mussten dringend und in großem Umfang ersetzt werden. Durch das Not­siche­rungs­pro­gramm für Kirchen, das von der Landeskirche Mecklenburgs und vom Land Mecklenburg-Vorpommern in Zu­sammen­arbeit mit der »Deutschen Stiftung Denkmalschutz« aufgelegt wurde, und durch die Hilfe des »Vereins Dorfkirchen in Not e.V.« konnten erste Erhaltungsarbeiten verwirklicht werden.
Ein weiterer Bauabschnitt folgte 2001. Das Dach des Kirchenschiffs und der Turm wurden komplett saniert. Mit der Turmbekrönung am 14. De­zem­ber 2001 war deutlich, dass die Kirche äußerlich wieder gesichert war Eine Woche vor Ausgabe der ersten Euro-Münzen konnte bereits ein Satz der neuen Währung mit in die Turmkugel gelegt werden.

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Innenraum heute Winter 2010

Winter 2010

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Innenraum heute

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Erst 2004 wurden die Arbeiten im Innenraum aufgenommen. Ein neues Gesicht erhielt er nicht allein durch die helle Ausmalung, sondern besonders durch zwei restauratorische Erfolge. Zum einen wurde eine Vorhangmalerei hinter dem Altar wieder sichtbar gemacht. Und zum anderen wurde die bei den Arbeiten wiedergefundene Balkendecke saniert. Sie hatte unter einem Holzgewölbe geschlummert, das nun entfernt wurde. Am Erntedanksonntag 2004 wurde die Kirche wieder in Gebrauch genommen.
Im Turm hängt eine mittelalterliche Bronzeglocke von beachtlicher Größe. Leider trägt sie keine Jahreszahl, wird allerdings in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts eingeordnet. Die Inschrift in gotischen Majuskeln muss von rechts nach links gelesen werden: AVE MARIA GRACIA PL(E)NA DOMINO.