Weihnachten auf dem Dorf24. Dezember 2011 |
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Fünf Jugendliche ziehen durchs Dorf. Die laute Musik zeigt an, wo sie gerade stehen. Die Fetzen der Unterhaltung lassen erkennen, dass über Weihnachten geredet wird. Ob sie sich drauf freuen, fragt einer. Naja, auf die Geschenke vielleicht. Die Besucher der Kreckower Christvesper mögen sich am Anfang des Krippenspiels gewundert haben. Dann sich aber doch noch zurechtgefunden haben. Denn als kleinere Kinder auf dem Weg zur Krippenspielprobe und schon kostümiert ebenfalls durchs Dorf ziehen, bieten sich die Großen an, ihnen zu helfen. Eine erzählt die Geschichte von Bethlehem. Andere spielen die Hausbesitzer und den Wirt. Jemand holt Esel und Krippe. Wie aus dem Stegreif entstehen die Szenen um Maria und Joseph, die Hirten und das Kind in der Krippe. Manches mag die Freude auch heutzutage dämpfen, aber der Grund von Weihnachten ist aller Freude wert. Der Verkündigungsengel hat es der Gemeinde von der Kanzel aus zugerufen.
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Erinnerungen aus der Kreckower Kirchturmkugel18. Dezember 2011 |
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Adventskerzen wandern in der Gemeinde27. November 2011 |
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Eine kleine Nachtmusik29. Oktober 2011 |
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Abschiedsgrüße16. Oktober 2011 |
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In den Gottesdiensten in Damwoude (Niederlande) und Woldegk wurden an diesem Sonntag gegenseitige Grußworte verlesen. Das war in den vergangenen 22 Jahren häufig vorgekommen. In dieser Zeit waren beiden Gemeinden in einer Partnerschaft verbunden. Die aktuellen Zeilen beinhalteten nun aber den Abschied, auf den sich beiden Arbeitsgruppen und die Kirchgemeinderäte verständigt hatten. Es war in den letzten beiden Jahren kaum mehr gelungen, die Partnerschaft mit Leben zu erfüllen. In den Zeilen wurde jeweils noch einmal hervorgehoben, dass es viele wichtige und schöne Erlebnisse und Erfahrungen, Gespräche und Begegnungen und eine tiefe Verbundenheit gegeben hatte. Dafür sind alle sehr dankbar. Und es wurde außerdem die Hoffnung formuliert, dass persönliche Beziehungen bleiben und sich die Gemeinden auch nicht aus dem Blick verlieren werden. In Woldegk waren zu diesem Abschiedswort auch aktuelle und ehemalige Mitglieder der Arbeitsgruppe ›Damwoude‹ gekommen. Beim Kirchenkaffee wurde dann kräftig erzählt, was jedem besonders wichtig war an dieser Partnerschaft und an den Begegnungen. |
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Kirchenkreis besucht die Gemeinde19. September 2011 |
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Auf eine Tour hat sich die Besuchsgruppe des Kirchenkreises begeben, die in dieser Woche in der Gemeinde eine Visitation durchführt. Unter Leitung von Landessuperintendentin Christiane Körner, Neustrelitz wurden zunächst die Kirchen, weiteren Gebäude und Friedhöfe besichtigt. Dabei wurde das Gespräch mit denen gesucht, die in den einzelnen Orten den Küsterdienst für die Kirchen oder die Pflege des Friedhofs übernommen haben. Im Lauf der Woche werden die Mitglieder der Gruppe Gemeindemitgliedern und regionalen Betrieben und Institutionen Besuche abstatten, um die Situation genauer kennen zu lernen. Außerdem nehmen sie an den Veranstaltungen teil. Für Mittwoch eine Beratung mit dem Kirchgemeinderat auf dem Programm, für Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst eine Gemeindeversammlung. |
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Wie alt sind die Balken? - Tag des offenen Denkmals in Mildenitz11. September 2011 |
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In den Erinnerungen geblättert: Goldene Konfirmation3. und 4. September 2011 |
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Aller zwei Jahre lädt die Kirchgemeinde ihre goldenen Konfirmanden ein. Dieses Mal waren die bedacht, die 1960 und 61 eingesegnet wurden. Bereits am Sonnabend kamen sie zu einer Kaffeetafel zusammen, an der viel Zeit zum Erzählen und Erinnern war. Lebenswege wurden erzählt, aber auch den Woldegker Chronikeinträgen dieser Jahre gelauscht. Gerade die Konfirmanden hatte es damals schwer, denn ihr Schritt wurde in den Schulen und anderen staatlichen Stellen als Verweigerung der Jugendweihe angesehen. In den Kirchenbüchern lässt sich sehr genau ablesen, dass die Zahl der Konfirmanden seitdem kontinuierlich zurückging. Dennoch wurde am Sonntag voller Dankbarkeit für Gottes Segen der Jubelkonfirmationsgottesdienst gefeiert, in dem ein kleiner Junge auch getauft wurde. |
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Meisterhaftes von Bach bis Blarr20. August 2011 |
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Dann und wann war die Woldegker Sauer-Orgel mit der Werksnummer 1721 in den letzten Wochen bereits erklungen. Nun wurde die Instandsetzung gebührend gefeiert und der herzliche Dank an alle Sponsoren, Unterstützer und Ausführende ausgesprochen. Damit wurde das Kapitel ›wassergeschädigte Orgel‹ zu- und das Kapitel ›klingende Orgel‹ aufgeklappt! Das wollten viele hören, zumal es sich herumgesprochen hatte, dass das Instrument schöner klingt denn je. Professor Oskar Gottlieb Blarr aus Düsseldorf spielte das Konzert. Und es waren wunderbare Stücke, vom Geburtstagsständchen ›Land der dunklen Wälder‹ zum 100. der Woldegkerin Berta Teipelke bis zur Bartensteiner Motette und von Bach bis Blarr. Meisterhaft. Die Freude war großgeschrieben an diesem Abend, zumal die Reparatur zum allergrößten Teil ein Geschenk war. Da lag es nahe, die Kollekte ebenfalls zu verschenken: für den letzten Schliff der Sauer-Orgel in Sorkwity, die die Werkzahl 212 trägt. 20. August 2011 | 24. Juni 2011 | 7. Juni 2011 | November 2010 | 9. Mai 2010 |
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Honig, Milch und Schule14. August 2011 |
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Orgel klingt wieder - Einweihungskonzert im August24. Juni 2011 |
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»Das ist doch ein schöner, satter Sound«, urteilte Friedrich Drese, Orgelsachverständiger der Landeskirche Mecklenburgs. Er war gekommen, um das Ergebnis der Orgelreparatur zu begutachten. In den letzten drei Wochen hatten Ulrich Moritz und Christian Miethe von Orgelbau Sauer aus Frankfurt an der Oder das Instrument wieder zum Klingen gebracht. Das Stimmen der 1.162 Pfeifen hatte die ganze letzte Woche in Anspruch genommen. Die enormen Schäden konnten nur auf dem Weg einer Generalinstandsetzung beseitigt werden, die bereits im Herbst 2010 begannen. In diesem Zug wurde das Gehäuse mit einer Decke versehen. Die soll das Eindringen von Staub verhindern. Zugleich hat sie aber auch dem Klang gut getan. Das Ergebnis kann sich hören lassen. Die Kirchgemeinde ist allen Geldgebern, allen Beratern und natürlich den Mitarbeitern der Erbauerfirma sehr dankbar. Das Einweihungskonzert mit einer ›bunten Platte Orgelmusik‹ wird am 20. August Professor Oskar Gottlieb Blarr aus Düsseldorf spielen und damit gleichzeitig das Ständchen für seine Tante Berta Teipelke nachholen, die im Januar in Woldegk ihren 100. Geburtstag begehen konnte. Die Orgel ist erst 52. 20. August 2011 | 24. Juni 2011 | 7. Juni 2011 | November 2010 | 9. Mai 2010 |
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Drehorgeln, Plattdeutsches, Kunst17. Juni 2011 |
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Köster Klickermann war zu Besuch. Jedenfalls lebte der aus den Geschichten Rudolf Tarnows bestens Bekannte in der Rezitation von Eberhard Bremer regelrecht auf. Neben den ganz unterschiedlichen Drehorgelstücken erfreuten sich die Besucher des Benefizkonzerts an diesem eingestreuten Humor aus dem alten Mecklenburg. Für alle nicht plattdeutschen Ohren führte Bremer die Leuschen auf Hochdeutsch ein.
17. Juni 2011 | 17. März 2011 | 7. November 2010 | 4. Juni 2010 |
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Konfirmation in Woldegk und Hochzeit in Göhren12. Juni 2011 |
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Pfingst- und Konfirmationssonntag in Woldegk - ein Konfirmand hat den gemeindeübergreifenden Kurs absolviert. In einem musikalischen Gottesdienst - leider noch ohne Orgel - ließ er sich einsegnen. Für den Nachmittag hatte sich der Auftakt in der Hochzeitskirche Göhren ergeben: nach der umfangreichen Sanierung ließ sich das erste Paar trauen - ehemalige Woldegker, die jetzt in Hamburg zu Hause sind. Die große Gästeschar hatte zuerst ein Auge für Braut und Bräutigam, dann aber auch für dieses wunderbare Kirchlein, das im Hochzeitsschmuck erstrahlte. Ausgiebig wurde nach dem Gottesdienst auf dem Kirchplatz bei schönstem Pfingstwetter empfangen und angestoßen, gratuliert und fotografiert. 12. Juni 2011 | 24. Januar 2010 |
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Neue Windlade für die Orgel7. Juni 2011 |
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20. August 2011 | 24. Juni 2011 | 7. Juni 2011 | November 2010 | 9. Mai 2010 |
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Konfirmanden im Bibelmuseum13. und 14. Mai 2011 |
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Die gemeindeübergreifende Konfirmandengruppe hat sich auf den Weg ins Niederdeutsche Bibelzentrum Barth gemacht, um mehr über das Buch der Bücher in Erfahrung zu bringen. Abends wurden die Museumsräume extra für die Gruppe noch einmal geöffnet. ›Bibel.Denk.Art‹ nennen sich die Rauminstallationen im Obergeschoss. Und es gab Stoff zum Denken, wenn Bibelworte in vielschichtigen Szenen aufleuchten. Natürlich war am nächsten Tag in den übrigen Räumen ungeheuer viel in Erfahrung zu bringen. Per Fragebogen arbeiteten sich alle durch und standen staunend vor dem Prachtexemplar der Barther Bibel von 1588. Unterwegs konnten sie selbst Hand anlegen und sich am nachgebauten Druckstock ihr eigenes Exemplar des Vaterunsers auf Niederdeutsch herstellen. 13. und 14. Mai 2011 | 18. bis 20. März 2011 |
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Tauferinnerung in Woldegk30. April 2011 |
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Storchenbesuch28. März 2011 |
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Viele Woldegker achten genau darauf, was im Storchennest auf der Kirche geschieht. Am Nachmittag erhielt es zum ersten Mal in diesem Jahr Besuch. Ob es schon der Woldegker Storch ist? Dann kommt in wenigen Tagen das Weibchen. Und dann kann der Frühling beginnen. |
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Ein fröhliches Fest mit Zachäus27. März 2011 |
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Konfirmandenwochenende rund um's Beten18. bis 20. März 2011 |
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Die Woldegker Konfirmanden waren mit ihrem Kurs und noch weiteren Jugendlichen zu Gast im Konfirmandenzentrum der Pommerschen Kirche, im Landschulheim Sassen. Um's Beten ging es. Und darum, was denn eigentlich geschieht, ›wenn Wünsche in den Himmel wachsen.‹ Darüber wurde nachgedacht. Es entstanden kreative Vaterunser-Inchies. Natürlich ging man spät ins Bett. Und am Sonntag gab es einen beeindruckenden Gottesdienst, den alle für alle gestalteten und der das ganze Wochenende bündelte. Die Gebetsbitten drehten sich um Japan, um die Ausbildungswünsche, das Erhalten der Lebensgrundlagen und um Freunde und Familie. 13. und 14. Mai 2011 | 18. bis 20. März 2011 |
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Kirchturmverein blickt zurück und voraus17. März 2011 |
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Im Kirchgemeindehaus kommen die Mitglieder des ›Kirchturmvereins Woldegk e.V.‹ zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. Aktivitäten und Bemühungen des Jahres 2010 passierten im Bericht von Dr. Siegmar Hansmann, dem Vorsitzenden noch einmal Revue. Sie galten vor allen Dingen dem Spendensammeln für die dringend erforderliche Erneuerung der Kirchenfenster. Der Verein hat dafür bei vielen Veranstaltungen der Stadt und der Kirchgemeinde geworben und mit dem Benefizkonzert auch eine eigenen Veranstaltung organisiert. 17. Juni 2011 | 17. März 2011 | 7. November 2010 | 4. Juni 2010 |
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Weltgebetstag mit chilenischer Liturgie4. März 2011 |
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Kindertage im Walfischbauch8. bis 10. Februar 2011 |
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Das Motto der Ferienkindereinladung lautete dieses Jahr: ›Verschluckt und ausgespuckt Kindertage mit einem, der wegläuft und doch ankommt.‹ 40 Kinder kamen aus mehreren Gemeinden jeden Tag zusammen, um die Geschichte des Jona zu verfolgen. Und jede und jeder von ihnen hatte Gelegenheit, selbst in den Fischbauch zu klettern und das eigentümliche Aufgehobensein des Jona zu spüren. Das Feldberger Kirchgemeindezentrum bot ausreichend Platz für diese große Geschichte und alle kreativen, sportlichen und spielerischen Aktivitäten. Für den Kinofilm, einen Besuch auf dem Archehof Gut Falkenhain und im Schulmuseum in Hardenbeck wurde das Domizil verlassen. Umso ausgiebiger war es dann allerdings wieder für das große Faschingsfest am 3. Tag gefragt. |
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Jahr der Taufe9. Januar 2011 |
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In der Landeskirche war dieser Sonntag ausgewählt, das ›Jahr der Taufe‹ mit einem Gottesdienst zu eröffnen. Die Woldegker beteiligten sich. Seitdem leuchtet bei jedem Gottesdienst eine Kerze am Taufstein. Außerdem wird es am 30. April ein Tauferinnerungsfest geben. Und es wird zu einem Themenabend ›Taufe‹ eingeladen, an dem es informativ um alle Fragen dazu gehen soll. Gern kommen Mitglieder der Kirchgemeinde zu solch einem Gespräch auch in andere Gruppen oder Kreise. |
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Alte Meister zum neuen Jahr2. Januar 2011 |
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Ullrich Ritter hat diese Zeitung wahrscheinlich nicht zum ersten Mal in der Hand. In den 1970er Jahren hatte er in Kreckow die Post ausgetragen. Heute wurde während des Adventsnachmittags die Schatulle der Kirchturmkugel geöffnet nachdem die Bekrönung vor wenigen Wochen abgenommen werden musste. Die Ausgabe der ›Freien Erde‹, die sich darin fand, trägt das Datum des 30. Oktober 1972. Daneben kamen auch eine Kirchenzeitung und längere Gemeindeberichte zum Vorschein. Eine Unterschriftsliste der damaligen Christenlehrekinder war dabei, auch Listen, wer damals für die Turmsanierung gespendet hatte. Und Fotos und Münzen aus DDR-Zeiten und Inflationsgeldscheine aus früheren Jahren. Noch ist gar nicht alles gründlich gesichtet und gelesen. Manch eine Erinnerung konnte aber sofort ausgetauscht werden, denn die Namen der Damaligen sind im Dorf noch alle präsent. Und einigen der Nachmittagsbesucher stand der Turmbau von vor 39 Jahren noch gut vor Augen. Beim Schließen der Schatulle allerdings scheint keiner von ihnen zugegen gewesen sein. Im kommenden Frühjahr steht das dann wiederum an, wenn die Turmkrone an ihren Platz zurück gebracht wird.


Eine Station auf der Rundfahrt der Propstei ›Stargarder Land‹ zum Tag des offenen Denkmals war auch die kleine Fachwerkkirche in Mildenitz. Gegen Mittag kam die Reisegruppe an. Ralf Gesatzky aus der Bauabteilung des Schweriner Oberkirchenrats begleitete sie, um über die Besonderheiten der Kirchen Auskunft zu geben. Am Ende des Rundgangs waren noch einmal scharfsichtige Augen gefragt, denn die Zahlen im Türbalken des Turmeingangs sind fast verwittert. Vielleicht heißt es 1691? So sagen es jedenfalls einige der Baubeschreibungen. ›Aber‹, meint Ralf Gesatzky, ›da sollte mal eine Altersbestimmung an den Balken des Turms vorgenommen werden.‹ Dann blieb die Gruppe noch zum Mittagessen im Mildenitzer Dorfhaus, ehe sie nach Conow zur nächsten Station aufbrach. Acht waren es, die bei strahlendem Sonnenschein insgesamt auf dem Programm standen.

Mit Sack und Pack waren die Schulanfänger und anderen Kinder unterwegs im Schulanfangsgottesdienst durch die ganze Kirche. Wie das alte Volk Israel strebten sie dem gelobten Land entgegen und beklagten die Strapazen der Wanderung. Dann lagerten sie kurz vorm Übergang, verschnauften und freuten sich auf das Neue. Als Kundschafter waren sie schon einmal über die wackelige Brücke gestiegen und hatten Honig-Milch-Riegel gefunden. Lecker schmeckten diese ersten Eindrücke. Gottes Zusagen hatten sich bewährt! Dann waren die Erstklässler mit ihren Eltern zum Altar eingeladen. Sie wurden für ihren neuen Wegabschnitt gesegnet, zu dem sie am kommenden Morgen aufbrechen würden mit Ranzen und Brotbüchse.
An der Woldegker Sauer-Orgel beginnen in dieser Woche die Arbeiten wieder. Gleich am zweiten Tag war ein schweres Stück zu bewältigen. Die in der Werkstatt von Grund auf instand gesetzte Windlade musste in die zweite Etage gehoben werden. Dank an die Mitarbeiter von Firma Brentführer, die mit angefasst haben! In drei Wochen soll das Instrument wieder klingen, dann auch mit einer Abdeckung versehen. Eine Eröffnung ist für den 20. August geplant. Oskar Gottlieb Blarr aus Düsseldorf wird in einem Konzert eine ›bunte Platte Orgelmusik‹ präsentieren.
Eine knappe Woche nach Ostern hatten sich am Sonnabendnachmittag vor allem Familien mit Kindern zusammengefunden, um das diesjährige Tauferinnerungsfest zu feiern. Während des Gottesdienstes stellten sich alle am Taufstein unter den Segen Gottes. Aus einem Prallen Strauß erhielt jeder eine Osterglocke für zu Hause.
Zum ersten Mal war zum ›Sonntagstreff für Kinder‹ eingeladen worden. Da es in der Kirchgemeinde seit mehreren Wochen keine Christenlehre gibt, haben sich einige Eltern mit Pastor Eckhard Kändler zusammen getan und dieses Angebot entwickelt. Im Kindergottesdienstteil ging es um den Jerichoer Oberzöllner Zachäus. So unbeliebt er wegen seiner Betrügereien auch war, war Jesus doch in sein Haus eingekehrt und hatte ihm eine Brücke gebaut, auf der er aus seinem Schlamassel herauskommen konnte. Alle Sonntagstreff-Kinder, die ihre Taler an der Zollschranke zu ungerechten Preisen hatten hergeben müssen, freuten sich über Zachäus als er sie zu einem Fest einlud und ihnen zurückgab, was er ihnen aus der Tasche gezogen hatte. Danach wurde das Osterfest schon einmal vorbereitet. Die Kinder gestalteten die Osterkerze und bastelten Karten, die sie dann verschenken wollen. Am letzten Sonntag im Monat soll der Kindertreff stattfinden. Das nächste Mal also am Ostersonntag dann allerdings integriert in den Gemeindegottesdienst.
Der Weltgebetstag hat in der Kirchgemeinde eine lange Tradition. Die Liturgie, die in diesem Jahr aus Chile kam, wurde von einigen Frauen vorbereitet. So wurden alle Besucher des Abends mit dem langgestreckten südamerikanischen Land bekannt gemacht. Sie wurden in die Feier des Gottesdienstes hineingenommen. Und natürlich durfte das Verkosten der landestypischen Küche nicht fehlen. Der Abend klang geschmackvoll und gemütlich aus. Leider blieben die Evangelischen in diesem Jahr unter sich.
