Gottesdienste
Termine
Chronik
Chronik 2011
Kirchgemeinderat
Kirchen
Mitarbeiter
Links & Impressum
Startseite
 
leer

Weihnachten auf dem Dorf

24. Dezember 2011


Fünf Jugendliche ziehen durch’s Dorf. Die laute Musik zeigt an, wo sie gerade stehen. Die Fetzen der Unterhaltung lassen erkennen, dass über Weihnachten geredet wird. Ob sie sich drauf freuen, fragt einer. Naja, auf die Geschenke vielleicht. – Die Besucher der Kreckower Christvesper mögen sich am Anfang des Krippenspiels gewundert haben. Dann sich aber doch noch zurechtgefunden haben. Denn als kleinere Kinder auf dem Weg zur Krippenspielprobe und schon kostümiert ebenfalls durchs Dorf ziehen, bieten sich die Großen an, ihnen zu helfen. Eine erzählt die Geschichte von Bethlehem. Andere spielen die Hausbesitzer und den Wirt. Jemand holt Esel und Krippe. Wie aus dem Stegreif entstehen die Szenen um Maria und Joseph, die Hirten und das Kind in der Krippe. Manches mag die Freude auch heutzutage dämpfen, aber der Grund von Weihnachten ist aller Freude wert. Der Verkündigungsengel hat es der Gemeinde von der Kanzel aus zugerufen.
Und die hat sich darüber hinaus über das Engagement der Kreckower Kinder gefreut, die im Gottesdienst auch noch ihr musikalisches Können mit Flöten, Gitarren und Gesang darboten. ›O du fröhliche‹ wurde dann sogar noch von einer Trompete begleitet. Ein großes Dankeschön!

 

Erinnerungen aus der Kreckower Kirchturmkugel

18. Dezember 2011

Ulrich RitterUllrich Ritter hat diese Zeitung wahrscheinlich nicht zum ersten Mal in der Hand. In den 1970er Jahren hatte er in Kreckow die Post ausgetragen. Heute wurde während des Adventsnachmittags die Schatulle der Kirchturmkugel geöffnet nachdem die Bekrönung vor wenigen Wochen abgenommen werden musste. Die Ausgabe der ›Freien Erde‹, die sich darin fand, trägt das Datum des 30. Oktober 1972. Daneben kamen auch eine Kirchenzeitung und längere Gemeindeberichte zum Vorschein. Eine Unterschriftsliste der damaligen Christenlehrekinder war dabei, auch Listen, wer damals für die Turmsanierung gespendet hatte. Und Fotos und Münzen aus DDR-Zeiten und Inflationsgeldscheine aus früheren Jahren. Noch ist gar nicht alles gründlich gesichtet und gelesen. Manch eine Erinnerung konnte aber sofort ausgetauscht werden, denn die Namen der Damaligen sind im Dorf noch alle präsent. Und einigen der Nachmittagsbesucher stand der Turmbau von vor 39 Jahren noch gut vor Augen. Beim Schließen der Schatulle allerdings scheint keiner von ihnen zugegen gewesen sein. Im kommenden Frühjahr steht das dann wiederum an, wenn die Turmkrone an ihren Platz zurück gebracht wird.

 

Adventskerzen wandern in der Gemeinde

27. November 2011


Am Ende des ›Kindertreffs am Sonntag‹ musste gewürfelt werden, denn jeder wollte den Adventskarton als erster mitnehmen. Johanna hatte in der zweiten Runde den höchsten Wurf und nahm die Kiste unter den Arm. 28 Kerzen hatten die Kinder am Vormittag verziert und dort hineingestellt. Nun soll sie während der Adventstage von Haus zu Haus getragen werden und immer einen Tag Station machen. Wer sie überreicht bekommt, darf sich die Kerze des entsprechenden Tages herausnehmen. Am nächsten Tag soll er ebenfalls einen Besuch machen und die Kerzenkiste als Adventsgruß der Kirchgemeinde mitnehmen. Wer sie an Heilig Abend hat, soll sie mit zur Christvesper bringen. Dann müsste sie leer sein. Aber die Kerzen leuchten in vielen Wohnungen.

 

Hubertusmesse

6. November 2011

Schädel

In St. Petri Woldegk erklangen Teile der musikalischen Bläsermesse zum Hubertustag. Wie im Vorjahr hatten die Musiker der Pommerschen Bläsergruppe unter Leitung von Bodo Lemke diesen Teil des Gottesdienstes übernommen. Und man konnte mit Genuss zuhören! Arnold Ritter zeigte wieder überaus gelungene und zum Staunen anregende Naturaufnahmen aus der Region. Diese Faszination aufnehmend wurde in der Predigt auch nach der Gefährdung des Waldes und der Natur insgesamt gefragt und den Zuhörern ans Herz gelegt, Bewahrung und Erhaltung der Schöpfung in den Mittelpunkt allen Handelns zu stellen.

 

Eine kleine Nachtmusik

29. Oktober 2011

Göhren Chor
Die Propstei Stargarder Land hat eine ›Nacht der offenen Kirchen‹ organisiert. Über 30 waren geöffnet zu Besichtigung, Besinnung oder mit einem Programm zum Zuhören. Und (fast) überall gab es Re­for­mationsbrötchen und Lutherbonbons zur Einstimmung auf den Reformationstag. Die Dorfkirchen in Mildenitz, Kreckow und Göhren empfingen Besucher. Einige von ihnen hatten sich eine Rundfahrt zusammengestellt. Wer gut geplant hatte, war pünktlich um 21 Uhr zum Konzertbeginn in der Woldegker Kirche. Allein von Kerzen erleuchtet bot sie den richtigen Rahmen für die gregorianischen Gesänge, die drei Mitglieder eines Chors aus Wismar darboten. Beeindruckend. Und insgesamt war das Resümee, dass solch eine Nacht auch auf dem weiten, flachen Land Freunde findet.

 

Abschiedsgrüße

16. Oktober 2011

In den Gottesdiensten in Damwoude (Niederlande) und Woldegk wurden an diesem Sonntag gegenseitige Grußworte verlesen. Das war in den vergangenen 22 Jahren häufig vorgekommen. In dieser Zeit waren beiden Gemeinden in einer Partnerschaft verbunden. Die aktuellen Zeilen beinhalteten nun aber den Abschied, auf den sich beiden Arbeitsgruppen und die Kirchgemeinderäte verständigt hatten. Es war in den letzten beiden Jahren kaum mehr gelungen, die Partnerschaft mit Leben zu erfüllen. In den Zeilen wurde jeweils noch einmal hervorgehoben, dass es viele wichtige und schöne Erlebnisse und Erfahrungen, Gespräche und Begegnungen und eine tiefe Verbundenheit gegeben hatte. Dafür sind alle sehr dankbar. Und es wurde außerdem die Hoffnung formuliert, dass persönliche Beziehungen bleiben und sich die Gemeinden auch nicht aus dem Blick verlieren werden. In Woldegk waren zu diesem Abschiedswort auch aktuelle und ehemalige Mitglieder der Arbeitsgruppe ›Damwoude‹ gekommen. Beim Kirchenkaffee wurde dann kräftig erzählt, was jedem besonders wichtig war an dieser Partnerschaft und an den Begegnungen.

 

Kindertag

Vier Instrumente und ein Kindertag

20. September 2011

Zum Weltkindertag bevölkerten viele, viele Kinder die St. Petri Kirche. Aus den Kindergärten der Stadt und der Grundschule waren sie der Einladung gefolgt. ›Kinder haben das Recht auf Musik‹, lautet das diesjährige Motto. Also wurde kräftig und gemeinsam musiziert. Dabei waren vier Musikinstrumente zu entdecken. Die Gitarre der Musiklehrerin und die eignen Stimmen waren schnell erkannt. Ausführlich zu lauschen war bei der Vorstellung der Orgel, die hörbar werden ließ, was alles in ihr steckt. Jede Klassenstufe und die Kindergartenkinder führten ein Lied, ein Gedicht oder einen Tanz auf und stellten damit unter Beweis, wie sie dieses Recht auszufüllen verstehen. Eine persönliche Note, die jeder bastelte, wurde auf eine große Notenzeile genagelt, ehe im Kanon das vierte Instrument entdeckt wurde. ›Bruder Jakob, schläfst du noch? Hörst du nicht die Glocken!‹ Das Geläut bildete dann vor der Kirche den Abschluss des musikalischen Vormittags.

 

Kirchenkreis besucht die Gemeinde

19. September 2011

Visitation

Auf eine Tour hat sich die Besuchsgruppe des Kirchenkreises begeben, die in dieser Woche in der Gemeinde eine Visitation durchführt. Unter Leitung von Landessuperintendentin Christiane Körner, Neustrelitz wurden zunächst die Kirchen, weiteren Gebäude und Friedhöfe besichtigt. Dabei wurde das Gespräch mit denen gesucht, die in den einzelnen Orten den Küsterdienst für die Kirchen oder die Pflege des Friedhofs übernommen haben. Im Lauf der Woche werden die Mitglieder der Gruppe Gemeindemitgliedern und regionalen Betrieben und Institutionen Besuche abstatten, um die Situation genauer kennen zu lernen. Außerdem nehmen sie an den Veranstaltungen teil. Für Mittwoch eine Beratung mit dem Kirchgemeinderat auf dem Programm, für Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst eine Gemeindeversammlung.

 

Wie alt sind die Balken? - Tag des offenen Denkmals in Mildenitz

11. September 2011

MildenitzEine Station auf der Rundfahrt der Propstei ›Stargarder Land‹ zum Tag des offenen Denkmals war auch die kleine Fachwerkkirche in Mildenitz. Gegen Mittag kam die Reisegruppe an. Ralf Gesatzky aus der Bauabteilung des Schweriner Oberkirchenrats begleitete sie, um über die Besonderheiten der Kirchen Auskunft zu geben. Am Ende des Rundgangs waren noch einmal scharfsichtige Augen gefragt, denn die Zahlen im Türbalken des Turmeingangs sind fast verwittert. Vielleicht heißt es 1691? So sagen es jedenfalls einige der Baubeschreibungen. ›Aber‹, meint Ralf Gesatzky, ›da sollte mal eine Altersbestimmung an den Balken des Turms vorgenommen werden.‹ Dann blieb die Gruppe noch zum Mittagessen im Mildenitzer Dorfhaus, ehe sie nach Conow zur nächsten Station aufbrach. Acht waren es, die bei strahlendem Sonnenschein insgesamt auf dem Programm standen.

 

In den Erinnerungen geblättert: Goldene Konfirmation

3. und 4. September 2011

Goldene Konfirmation

Aller zwei Jahre lädt die Kirchgemeinde ihre goldenen Konfirmanden ein. Dieses Mal waren die bedacht, die 1960 und 61 eingesegnet wurden. Bereits am Sonnabend kamen sie zu einer Kaffeetafel zusammen, an der viel Zeit zum Erzählen und Erinnern war. Lebenswege wurden erzählt, aber auch den Woldegker Chronikeinträgen dieser Jahre gelauscht. Gerade die Konfirmanden hatte es damals schwer, denn ihr Schritt wurde in den Schulen und anderen staatlichen Stellen als Verweigerung der Jugendweihe angesehen. In den Kirchenbüchern lässt sich sehr genau ablesen, dass die Zahl der Konfirmanden seitdem kontinuierlich zurückging. Dennoch wurde am Sonntag voller Dankbarkeit für Gottes Segen der Jubel­konfir­mationsgottesdienst gefeiert, in dem ein kleiner Junge auch getauft wurde.

 

Treffen unterm Regenschirm

28. August 2011

Kindertreff

Mit dem neuen Schuljahr beginnen auch wieder die Kindertreff-Sonntage. Bei dem vielen Regen der letzten Zeit stand ein Regenschirm im Mittelpunkt, denn darunter ist man gut aufgehoben. Jeder begab sich mit seinem Namensschild und Geburtstag darunter, so kann bei den nächsten Treffen jeweils gratuliert werden. Aber das ist nur ein Nebeneffekt. Denn im Kindergottesdienst schrieben und malten alle noch viele Menschen auf, die ebenfalls behütet und beschirmt sein sollen – Mama und Papa, die ganze Familie, diejenigen, denen man auf der Straße begegnet und solche, die manch einer übersieht. Gott möchte sie alle unter seinen (Rettungs- und) Schutzschirm haben.

 

Meisterhaftes von Bach bis Blarr

20. August 2011

Orgelkonzert

Dann und wann war die Woldegker Sauer-Orgel mit der Werksnummer 1721 in den letzten Wochen bereits erklungen. Nun wurde die Instandsetzung gebührend gefeiert und der herzliche Dank an alle Sponsoren, Unterstützer und Ausführende ausgesprochen. Damit wurde das Kapitel ›wassergeschädigte Orgel‹ zu- und das Kapitel ›klingende Orgel‹ aufgeklappt! Das wollten viele hören, zumal es sich herumgesprochen hatte, dass das Instrument schöner klingt denn je. Professor Oskar Gottlieb Blarr aus Düsseldorf spielte das Konzert. Und es waren wunderbare Stücke, vom Geburtstagsständchen ›Land der dunklen Wälder‹ zum 100. der Woldegkerin Berta Teipelke bis zur Bartensteiner Motette und von Bach bis Blarr. Meisterhaft. Die Freude war großgeschrieben an diesem Abend, zumal die Reparatur zum allergrößten Teil ein Geschenk war. Da lag es nahe, die Kollekte ebenfalls zu verschenken: für den letzten Schliff der Sauer-Orgel in Sorkwity, die die Werkzahl 212 trägt.

20. August 2011 | 24. Juni 2011 | 7. Juni 2011 | November 2010 | 9. Mai 2010

 

Honig, Milch und Schule

14. August 2011

BrückeMit Sack und Pack waren die Schulanfänger und anderen Kinder unterwegs im Schul­an­fangs­gottesdienst durch die ganze Kirche. Wie das alte Volk Israel strebten sie dem gelobten Land entgegen und beklagten die Strapazen der Wanderung. Dann lagerten sie kurz vorm Übergang, verschnauften und freuten sich auf das Neue. Als Kundschafter waren sie schon einmal über die wackelige Brücke gestiegen und hatten Honig-Milch-Riegel gefunden. Lecker schmeckten diese ersten Eindrücke. Gottes Zusagen hatten sich bewährt! Dann waren die Erstklässler mit ihren Eltern zum Altar eingeladen. Sie wurden für ihren neuen Wegabschnitt gesegnet, zu dem sie am kommenden Morgen aufbrechen würden – mit Ranzen und Brotbüchse.

 

Orgel klingt wieder - Einweihungskonzert im August

24. Juni 2011

Orgelprüfung

»Das ist doch ein schöner, satter Sound«, urteilte Friedrich Drese, Orgelsachverständiger der Landeskirche Mecklenburgs. Er war gekommen, um das Ergebnis der Orgelreparatur zu begutachten. In den letzten drei Wochen hatten Ulrich Moritz und Christian Miethe von Orgelbau Sauer aus Frankfurt an der Oder das Instrument wieder zum Klingen gebracht. Das Stimmen der 1.162 Pfeifen hatte die ganze letzte Woche in Anspruch genommen. Die enormen Schäden konnten nur auf dem Weg einer Generalinstandsetzung beseitigt werden, die bereits im Herbst 2010 begannen. In diesem Zug wurde das Gehäuse mit einer Decke versehen. Die soll das Eindringen von Staub verhindern. Zugleich hat sie aber auch dem Klang gut getan. Das Ergebnis kann sich hören lassen. Die Kirchgemeinde ist allen Geldgebern, allen Beratern und natürlich den Mitarbeitern der Erbauerfirma sehr dankbar. Das Einweihungskonzert mit einer ›bunten Platte Orgelmusik‹ wird am 20. August Professor Oskar Gottlieb Blarr aus Düsseldorf spielen und damit gleichzeitig das Ständchen für seine Tante Berta Teipelke nachholen, die im Januar in Woldegk ihren 100. Geburtstag begehen konnte. Die Orgel ist erst 52.

20. August 2011 | 24. Juni 2011 | 7. Juni 2011 | November 2010 | 9. Mai 2010

 

Drehorgeln, Plattdeutsches, Kunst

17. Juni 2011

Drehorgeln

Köster Klickermann war zu Besuch. Jedenfalls lebte der aus den Geschichten Rudolf Tarnows bestens Bekannte in der Rezitation von Eberhard Bremer regelrecht auf. Neben den ganz unterschiedlichen Drehorgelstücken erfreuten sich die Besucher des Benefizkonzerts an diesem eingestreuten Humor aus dem alten Mecklenburg. Für alle nicht plattdeutschen Ohren führte Bremer die Leuschen auf Hochdeutsch ein. Schülerinnen Besucher
Um die hohe Kunst des Malens, der Grafik und des Fotografierens ging es zu Beginn des Abends. Schüler der ›neuen friedländer gesamtschule‹ eröffneten ihre Sommerausstellung. Gezeigt werden engagierte Abschlussarbeiten der 12. Klassen und preisgekrönte Beiträge zum 58. Europäischen Wettbewerb zum Thema ›Jahr der Freiwilligentätigkeit‹. Der Vorsitzende des Kirchturmvereins Dr. Siegmar Hansmann dankte Akteuren und Sponsoren des Abends und ganz besonders allen, die mit einer Spende die Erneuerung der Kirchenfenster von St. Petri Woldegk unterstützten.

17. Juni 2011 | 17. März 2011 | 7. November 2010 | 4. Juni 2010

 

Konfirmation in Woldegk und Hochzeit in Göhren

12. Juni 2011

Pfingst- und Konfirmationssonntag in Woldegk - ein Konfirmand hat den gemeindeübergreifenden Kurs absolviert. In einem musikalischen Gottesdienst - leider noch ohne Orgel - ließ er sich einsegnen.

Für den Nachmittag hatte sich der Auftakt in der Hochzeitskirche Göhren ergeben: nach der umfangreichen Sanierung ließ sich das erste Paar trauen - ehemalige Woldegker, die jetzt in Hamburg zu Hause sind. Die große Gästeschar hatte zuerst ein Auge für Braut und Bräutigam, dann aber auch für dieses wunderbare Kirchlein, das im Hochzeitsschmuck erstrahlte. Ausgiebig wurde nach dem Gottesdienst auf dem Kirchplatz bei schönstem Pfingstwetter empfangen und angestoßen, gratuliert und fotografiert.

12. Juni 2011 | 24. Januar 2010

 

Neue Windlade für die Orgel

7. Juni 2011

WindladeAn der Woldegker Sauer-Orgel beginnen in dieser Woche die Arbeiten wieder. Gleich am zweiten Tag war ein schweres Stück zu bewältigen. Die in der Werkstatt von Grund auf instand gesetzte Windlade musste in die zweite Etage gehoben werden. Dank an die Mitarbeiter von Firma Brentführer, die mit angefasst haben! In drei Wochen soll das Instrument wieder klingen, dann auch mit einer Abdeckung versehen. Eine Eröffnung ist für den 20. August geplant. Oskar Gottlieb Blarr aus Düsseldorf wird in einem Konzert eine ›bunte Platte Orgelmusik‹ präsentieren.

20. August 2011 | 24. Juni 2011 | 7. Juni 2011 | November 2010 | 9. Mai 2010

 

Konfirmanden im Bibelmuseum

13. und 14. Mai 2011

Die gemeindeübergreifende Konfirmandengruppe hat sich auf den Weg ins Niederdeutsche Bibelzentrum Barth gemacht, um mehr über das Buch der Bücher in Erfahrung zu bringen. Abends wurden die Museumsräume extra für die Gruppe noch einmal geöffnet. ›Bibel.Denk.Art‹ nennen sich die Rauminstallationen im Obergeschoss. Und es gab Stoff zum Denken, wenn Bibelworte in vielschichtigen Szenen aufleuchten. Natürlich war am nächsten Tag in den übrigen Räumen ungeheuer viel in Erfahrung zu bringen. Per Fragebogen arbeiteten sich alle durch und standen staunend vor dem Prachtexemplar der Barther Bibel von 1588. Unterwegs konnten sie selbst Hand anlegen und sich am nachgebauten Druckstock ihr eigenes Exemplar des Vaterunsers auf Niederdeutsch herstellen.

13. und 14. Mai 2011 | 18. bis 20. März 2011

 

Tauferinnerung in Woldegk

30. April 2011

Grillen beim TauferinnerungsfestEine knappe Woche nach Ostern hatten sich am Sonnabendnachmittag vor allem Familien mit Kindern zusammengefunden, um das diesjährige Tauf­erinnerungs­fest zu feiern. Während des Gottes­dienstes stellten sich alle am Taufstein unter den Segen Gottes. Aus einem Prallen Strauß erhielt jeder eine Osterglocke für zu Hause.
Dann wurde ausgepackt, was jeder für's Festessen mitgebracht hatte. Der Grillmeister im Pfarrgarten hatte zu tun. Zum Schluss des Festes wurde Stockbrot gebacken. Und es war gut, dass das Feuer brannte, denn es war frisch geworden.

 

Storchenbesuch

28. März 2011

Viele Woldegker achten genau darauf, was im Storchennest auf der Kirche geschieht. Am Nachmittag erhielt es zum ersten Mal in diesem Jahr Besuch. Ob es schon der Woldegker Storch ist? Dann kommt in wenigen Tagen das Weibchen. Und dann kann der Frühling beginnen.

 

Ein fröhliches Fest mit Zachäus

27. März 2011

KindertreffZum ersten Mal war zum ›Sonntagstreff für Kinder‹ eingeladen worden. Da es in der Kirchgemeinde seit mehreren Wochen keine Christenlehre gibt, haben sich einige Eltern mit Pastor Eckhard Kändler zusammen getan und dieses Angebot entwickelt. Im Kindergottesdienstteil ging es um den Jerichoer Oberzöllner Zachäus. So unbeliebt er wegen seiner Betrügereien auch war, war Jesus doch in sein Haus eingekehrt und hatte ihm eine Brücke gebaut, auf der er aus seinem Schlamassel herauskommen konnte. Alle Sonntagstreff-Kinder, die ihre Taler an der Zoll­schranke zu ungerechten Preisen hatten hergeben müssen, freuten sich über Zachäus als er sie zu einem Fest einlud und ihnen zurückgab, was er ihnen aus der Tasche gezogen hatte. – Danach wurde das Osterfest schon einmal vorbereitet. Die Kinder gestalteten die Osterkerze und bastelten Karten, die sie dann verschenken wollen. Am letzten Sonntag im Monat soll der Kindertreff stattfinden. Das nächste Mal also am Ostersonntag – dann allerdings integriert in den Gemeindegottesdienst.

 

Konfirmandenwochenende rund um's Beten

18. bis 20. März 2011

Die Woldegker Konfirmanden waren mit ihrem Kurs und noch weiteren Jugendlichen zu Gast im Konfirmandenzentrum der Pommerschen Kirche, im Landschulheim Sassen. Um's Beten ging es. Und darum, was denn eigentlich geschieht, ›wenn Wünsche in den Himmel wachsen.‹ Darüber wurde nachgedacht. Es entstanden kreative Vaterunser-Inchies. Natürlich ging man spät ins Bett. Und am Sonntag gab es einen beeindruckenden Gottesdienst, den alle für alle gestalteten und der das ganze Wochenende bündelte. Die Gebetsbitten drehten sich um Japan, um die Ausbildungswünsche, das Erhalten der Lebensgrundlagen und um Freunde und Familie.

13. und 14. Mai 2011 | 18. bis 20. März 2011

 

Kirchturmverein blickt zurück und voraus

17. März 2011

Im Kirchgemeindehaus kommen die Mitglieder des ›Kirchturmvereins Woldegk e.V.‹ zu ihrer Jahres­hauptversammlung zusammen. Aktivitäten und Bemühungen des Jahres 2010 passierten im Bericht von Dr. Siegmar Hansmann, dem Vorsitzenden noch einmal Revue. Sie galten vor allen Dingen dem Spendensammeln für die dringend erforderliche Erneuerung der Kirchenfenster. Der Verein hat dafür bei vielen Veranstaltungen der Stadt und der Kirchgemeinde geworben und mit dem Benefizkonzert auch eine eigenen Veranstaltung organisiert.
Nach der Entlastung des Vorstands stand die turnusmäßig Wahl der Vorstandsmitglieder auf der Tagesordnung. Diejenigen, die die Geschicke bisher geleitet hatten, Dr. Siegmar Hansmann, Hans-Ullrich Hoffmann, Armin Schultz und Johannes Behrens standen wieder zur Verfügung und wurden gewählt. Außerdem konnte mit Dietmar Schulze auch der satzungsgemäße fünfte Vorstandsplatz besetzt werden. Dankbar stimmten die Mitglieder dem zu.
In der Diskussion ließen sie sich anschließend von Pastor Eckhard Kändler über die Überlegungen zur Erneuerung der Kirchenfenster und die Konzeption der gesamten Innenraumgestaltung informieren. Darüber hinaus wurden die nächsten Vorhaben verabredet. Dazu zählen besonders die Präsenz auf dem Mühlentag in Woldegk am Pfingstmontag, 13. Juni und das Benefizkonzert am 17. Juni. Dann wird ein Drehorgelorchester in der Kirche aufspielen und die Sommerausstellung der Schüler der ›neuen friedländer gesamtschule‹ eröffnet werden.

17. Juni 2011 | 17. März 2011 | 7. November 2010 | 4. Juni 2010

 

Weltgebetstag mit chilenischer Liturgie

4. März 2011

GebetstagDer Weltgebetstag hat in der Kirchgemeinde eine lange Tradition. Die Liturgie, die in diesem Jahr aus Chile kam, wurde von einigen Frauen vorbereitet. So wurden alle Besucher des Abends mit dem langgestreckten südamerikanischen Land bekannt gemacht. Sie wurden in die Feier des Gottesdienstes hineingenommen. Und natürlich durfte das Verkosten der landestypischen Küche nicht fehlen. Der Abend klang geschmackvoll und gemütlich aus. Leider blieben die Evangelischen in diesem Jahr unter sich.

 

Kindertage im Walfischbauch

8. bis 10. Februar 2011

Kind im Wal

Das Motto der Ferienkindereinladung lautete dieses Jahr: ›Verschluckt und ausgespuckt – Kindertage mit einem, der wegläuft und doch ankommt.‹ 40 Kinder kamen aus mehreren Gemeinden jeden Tag zusammen, um die Geschichte des Jona zu verfolgen. Und jede und jeder von ihnen hatte Gelegenheit, selbst in den Fischbauch zu klettern und das eigentümliche Aufgehobensein des Jona zu spüren. Das Feldberger Kirchgemeindezentrum bot ausreichend Platz für diese große Geschichte und alle kreativen, sportlichen und spielerischen Aktivitäten. Für den Kinofilm, einen Besuch auf dem Archehof Gut Falkenhain und im Schulmuseum in Hardenbeck wurde das Domizil verlassen. Umso ausgiebiger war es dann allerdings wieder für das große Faschingsfest am 3. Tag gefragt.

 

Jahr der Taufe

9. Januar 2011

In der Landeskirche war dieser Sonntag ausgewählt, das ›Jahr der Taufe‹ mit einem Gottesdienst zu eröffnen. Die Woldegker beteiligten sich. Seitdem leuchtet bei jedem Gottesdienst eine Kerze am Taufstein. Außerdem wird es am 30. April ein Tauferinnerungsfest geben. Und es wird zu einem Themenabend ›Taufe‹ eingeladen, an dem es informativ um alle Fragen dazu gehen soll. Gern kommen Mitglieder der Kirchgemeinde zu solch einem Gespräch auch in andere Gruppen oder Kreise.

 

Alte Meister zum neuen Jahr

2. Januar 2011

Das ›Konzert zum Neuen Jahr‹ der Kirchgemeinde fand in der Göhrener Kirche statt. Kantor Dieter Glös aus Angermünde war mit seiner Tochter Katharina gekommen. So erklangen Werke alter Meister auf der Soloflöte und der Wittig-Orgel. Beide Musiker trotzten der Kälte und erwärmten die Herzen der Zuhörer. Die freuten sich darüber hinaus an der neuen Bankheizung. Nachdem die Kirche im Januar 2010 nach gründlicher Sanierung wieder eröffnet worden war, konnten noch weitere Arbeiten abgeschlossen werden. Erst kurz vor Weihnachten war die letzte restaurierte Bildtafel an die Wand hinter dem Altar wieder eingebaut worden. Diesem Ereignis war das Konzert ebenfalls gewidmet.

Altar in der Göhrener Kirche